Obst- und gartenbauverein schwanstetten e.v.

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Wohin mit dem Herbstlaub

 

Wertvolles Herbstlaub

Im Sommer freut sich jeder über ein schattiges Plätzchen unter einem Baum. Aber im Herbst? Was tun mit den vielen Blättern? Das herabfallende Laub kann sinnvoll verwendet werden. Etwa als Frostschutz für den bodennahen Neuaustrieb an Stauden und als Abdeckung für frostempfindliche Pflanzen.

Igel und andere Kleintiere nutzen Laubhaufen im Winter gerne als Unterschlupf.

Größere Blättermengen können in Drahtkörben gesammelt werden, um daraus Laubkompost herzustellen. Durch Zugabe von Rasenschnitt wird der Rotteprozess beschleunigt. Den daraus entstehenden Humus kann man später in die Beete einarbeiten.Herbstlaub ist ein wertvoller Humuslieferant. Leicht verrottendes Laub von Obstgehölzen, Haselsträuchern, Ahorn, Esche und Weide sind eine wertvolle Gabe der Natur. Vom Rasen und der Blumenwiese abgeharkt wandert es auf den Kompost. Dort wird der Rohstoff mit feuchten Küchen- und Ernteresten vermischt. Nach wenigen Monaten wird daraus nährstoffreicher Humus. Flächenkompostierung ist ideal, wenn die Behälter überquellen. Eine handhohe Mulchschicht schützt das letzte Gemüse auf dem Beet vor Frost. Darunter bleiben die Bodelebewesen aktiv und verwandeln bis zum Frühjahr den Großteil der Blätter in dunkle fruchtbare Erde.

 

 

Schnittgut

 

Fängt man im Herbst an, ältere Sträucher auszulichten, fällt in der Regel ganz schön viel Schnittgut an. Viele Gartenbesitzer entsorgen die Gehölzreste im Gartenabfallcontainer. Dabei sind die Äste ein wichtiger Rohstoff für den Garten. Hochbeete sind wahre Schnittgut-Schluckspechte. Beachtlich große Mengen bilden dort die Grundlage für neues Wachstum.

 

Anneliese Rotheneichner                                                                                                                                                       MsG